Boot nach Äolische Inseln mieten
Wunderbare Landschaften, Sande, Farbe, Geschmäcke und berauschende Gerüche machen seit eh und je der Äolische Inseln ein ersehnten Ziel. Bei allem Respekt vor der Vergangenheit sind heute die Inseln ein Symbol des mondänen Tourismus, aber auch ein Ort, wo man nur das Geräusch des Meers, das Rauschen der Brise zwischen den Segeln oder den Bäume hören kann. Die Inseln des Archipels sind sieben: Lipari, Vulcano, Salina, Panarea, Stromboli, Filicudi, Alicudi. Sie erstrecken sich über etwa 45 Meilen von Ost bis West, und 30 von Norden bis Süden; sie sind alle vulkanisches Ursprung, einige mit noch aktiven Krater.
Lipari
Dies ist die Hauptinsel, reich von Geschichte, schon seit dem Paläolithikum bewohnt.
Das auffallendste Symbol der Vergangenheit ist sicher das "CASTELLO" (Burg), das auf der alten Akropolis liegt und aus dem VI Jahrhundert stammt. Die Burg ist heute der Sitz des "Museo Archeologico Eoliano", das mit seinen Sammlungen die Geschichte der Inseln von der Urgeschichte bis zum Mittelalter nachvollzieht. Charakteristisch für die Insel sind: die Bimssteinbrüche von PORTICELLO, die Strand und Wasser in einem seltsamen Weiß erscheinen lassen; die FARAGLIONI (Klippen) im Süden gegenüber Vulcano; MARINA CORTA, die lebhafte Platz; SOTTOMONASTERO, oder MARINA LUNGA, ein Anlegeplatz, mit einem Kai versehen, der den Booten auf Durchreise reserviert ist. Der Touristen-Hafen von "PIGNATARO" liegt am nördlichen Ende der Bucht. Er wird beschützt von einem Schutzdamm vor dem Hafen mit Anlegestellen, Haltepflöcken und Zurringen.
Vulcano
Die Insel mit Thermalquellen und heilkräftigem Fango - Ziel vieler Sportlustiger - die an die Seite der Schönheit ihrer Gewässer die des Vulkans stellt, dessen Aufstieg ein Schauspiel wahrscheinlich ohnegleichen bietet, wie z.B. die Aussicht von oben herab über die umliegenden Inseln und die Enge, die Vulcano mit VULCANELLO verbindet. Viele sind die Sehenswürdigkeiten, verschieden die Panoramas, die die Insel bietet - je nach Seite -, aber es ist die Seefahrt, die den Zugang zu den schönsten Stellen ermöglicht: GROTTA DEL CAVALLO (Pferdegrotte), LA PISCINA DI VENERE (Venusbad), die Stände im Süden und die unzähligen Buchten im Westen.
Stromboli
Der STROMBOLI ist ein der zwei aktiven Vulkan in Italien und ein der sechs Vulkan der Welt ständig in Eruption. Die Küste der Insel ist reich an Grotten, wie z.B. die GROTTE DES ÄOLO. Charakteristisch sind auch "STROMBOLICCHIO", ein Felsen im nördlichen Teil, der sich steil 56m über das Tyrrhenische Meer erhebt, und die "SCIARA DEL FUOCO", längs deren schroffer Wand glühendes Material bis ins Meer rutscht. Diese, sehenswert besonders bei Nacht, erreicht man nur vom Meer aus. Zu besichtigen ist das kleine Zentrum, das die sandige "PUNTA LENA" umgibt; dorthin gelangt man, wenn man in "FICO GRANDE" oder bei "SAN VINCENZO", die einen einzigen Ort bilden, an Land geht. Auf der gegenüberliegenden Seite der Insel: "GINOSTRA", seit kurze Zeit mit Elektrizität, aber reich an Zauber und Sternennächten!
Salina
Die Insel, mit ihren hohen und zerklüfteten Küsten, ist die grünste des Archipels. Sie ist aus zwei Hügeln vulkanischer Abstammung geformt: der "MONTE FOSSA DELLE FELCI" und der "MONTE DEI PORRI" die ihr das Aussehen geben, von dem der antike Namen der Insel kommt: DYDIME das heißt ZWILLING. Der aktuelle Name hingegen stammt von den Salinen im Südosten ab, hinter "PUNTA LINGUA". Die Insel ist reich von natürlichen Buchten wie "POLLARA", mit ihrem Strand und ihren verlassenen Fischerhütten, und sehr beeindruckend bei Sonnenuntergang; "RINELLA", mit ihren schwarzen Grotten, umgebaut in einen kleinen Hafen. Auf "SANTA MARIA SALINA" wurde der erste wirkliche touristische Hafen der Äolischen Inseln realisiert worden.
Panarea
Glasklares Wasser, bezaubernde Felsenküsten und Meeresgründe machen aus Panarea ein beliebtes Ziel der Tiefseetaucher, um so mehr da der Ort außer seiner Schönheit auch berühmte Nachtlokale anzubieten hat und somit einen jungen und lebhaften Tourismus anzieht. Tagsüber, wenn man mit dem Tender von Bord gehen will, auf der Landspitze, die sich PUNTA MILAZZESE nennt, kann man das Dorf aus der Bronzezeit besichtigen; seine Felsenküste bildet eine wunderschöne Bucht: CALA JUNCO, einer der schönsten Plätze aller Inseln.
Alicudi und Filicudi
Perfekter Ort, wo man reine Natur und Stille finden kann. Ursprünglich Phoenicusa genannt, weil sie von Farne bedeckt ist, ist Filicudi östlich vom Hafen erreichbar, oder südlich vom Dorf Pecorini, wo es eine Anlegebrücke steht. Die schönste Zonen lassen sich nur segelnd entdecken: Der Faraglione “La Canna„, die Inselchen von Montenassari und Giafante, der Glückfels und die eindrucksvoll grosse “Grotta del Bue Marino„. Noch Ruhiger und weniger erreichbar, und deswegen meistens von den Routen abgesetzt, ist Alicudi, wo das Anlegen erst seit kurze Zeit von der Landung von Paloma erleichtert wurde. Bezaubernd ist der Kontrast zwischen Erde und blaue See, die sie umschließt.